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Fünf goldene Regeln zur Fußgesundheit

Wir brauchen Sie täglich. Unsere Füße sind ein wahres Wunder der Natur: Trotz ihrer eher kleinen Größe bestehen sie aus ganzen 32 Muskeln und Sehnen, 26 Knochen und 107 Bändern. Im Durchschnitt tragen uns die Füße im Laufe unseres Lebens über 100.000 Kilometer weit – fast vier Mal um die Erde! Die Füße müssen Schwerstarbeit leisten, wenn wir auf ihnen rennen, tanzen oder einfach balancieren. Dank ihnen sind wir in der Lage, uns einfach fortzubewegen.

Obwohl die Füße so wichtig für uns Menschen sind, schenken ihnen die Meisten kaum Beachtung. Dabei sollte es selbstverständlich sein, dass wir uns ständig bemühen, unsere Füße in bester Gesundheit zu erhalten, damit sie uns weiterhin treu bleiben. Doch leider erinnern wir uns erst an sie, wenn etwas mit ihnen nicht in Ordnung ist. Untersuchungen haben gezeigt, dass drei von fünf Deutschen Probleme mit den Füßen haben. Allerdings lassen sich viele Fußkrankheiten vermeiden, wenn man seinen Füßen genügend Aufmerksamkeit schenkt und sich regelmäßig um sie kümmert. Was brauchen Ihre Füße wirklich, um sich wohlzufühlen?


Fußgesundheit

1. Beim Schuhkauf fängt es an

Schuhesollten im Idealfall perfekt passen und niemals zu kurz oder zu weit sein. Unbequeme Schuhe können die Füße auf Dauer schädigen. Und das ist noch lange nicht alles: Folgeschäden können den ganzen Bewegungsapparat betreffen. Doch all das lässt sich schon beim Schuhkauf vermeiden. Dadurch sparen Sie sich nicht nur eine Menge Geld sondern auch die Schmerzen an Ihren Füßen.

Besonders wichtig ist, die Anprobe mit bereits überbeanspruchten Füßen zu vermeiden. Lederschuhe für den ganzen Tag sollten Sie eher morgens kaufen, wenn der Fuß noch entspannt ist und Abendschuhe entsprechend abends, da das Fußvolumen im Tagesverlauf im der Regel zunimmt. Achten Sie außerdem, dass Sie die entsprechenden Strümpfe, falls nötig, immer dabei haben. Wenn Sie zum Beispiel im Winter gerne dicke Socken tragen, sollten die Stiefel auch so anprobiert werden. Ist der Schuh nur leicht zu weit bzw. zu groß und eine kleinere Größe doch zu klein wäre, kommt eine zusätzliche Einlegesohle oder ein Zehen- oder Fersenpolster zur Hilfe. Dadurch wird die Passform optimiert und der Fuß bekommt mehr Halt. Geben Sie sich nie mit wenig zufrieden und vergessen Sie nicht, dass der Fuß den Schuh einlaufen soll und nicht der Schuh den Fuß zurechtbiegen!


2. Auf Anatomie achten

Nicht nur zu kleine Schuhe können problematisch sein – auch die Höhe des Absatzes, vor allem bei Damenschuhen, spielt eine wesentliche Rolle bei der Schuhwahl. Das regelmäßige Tragen von High Heels führt bei Frauen oft zu langwierigen Schäden an den Füßen. Dabei ist nicht nur die Höhe sondern auch die Dicke des Absatzes von Bedeutung – je dünner ein Absatz, desto mehr schadet er den Füßen und Gelenken. Hallux Valgux ist der Name einer weit verbreiteten Fußdeformation, die infolge von Stöckelschuhen entsteht. Diese äußerst sich in einer schmerzhaften Fehlstellung der Großzehe. Frauen, die gerne hohe Schuhe tragen, müssen natürlich nicht komplett darauf verzichten. Wenn Frau nur ab und zu High Heels trägt, wird dies kaum Auswirkung auf die Fußgesundheit haben. Wer durch hohe Schuhe optisch an Größe gewinnen will, kann auch auf die angesagten Wedges zurückgreifen. Diese Plateauschuhe haben eine deutlich flacher verlaufende Sohle, sind bequemer und trotzdem hoch genug. Doch auch hier ist Vorsicht geboten wegen der Verstauchungsgefahr.

Auf Dauer können alle Schuhe, die nicht auf die anatomische Form des Fußes abgestimmt sind, Fußbeschwerden verursachen. Hühneraugen, Pilzinfektionen, schwitzende Füße und eingewachsene Fußnägel sind nur einige der möglichen Schäden, die aufgrund mangelhafter Fußpflege auftreten können. Achten Sie deswegen beim Schuhkauf auf ein möglichst anatomisches Fußbett, wie zum Beispiel bei den Zehentrennern und Sandalen von Birkenstock. Natürliche Materialien sowohl bei den Schuhen als auch bei den Socken sorgen für eine gute Atmungsaktivität und hemmen somit die Bildung von unangenehmem Geruch und Pilzinfektionen. Um eingewachsene Fußnägel zu verhindern, sollten die Nägel in erster Linie regelmäßig geschnitten werden. Noch besser ist, wenn sie mit einer speziellen Fußfeile geformt werden. Gönnen Sie sich doch einmal eine Fußpediküre!

Doch die allerbeste Empfehlung, damit die Füße möglichst lange gesund bleiben, lautet: Barfuß laufen. Wer ab und zu mal auf Schuhe verzichtet, stärkt die Fußmuskulatur und trainiert das natürliche Abrollen der Füße. Am besten geeignet zum Barfußgehen sind Sand und Gras, aber auch zu Hause kann man seinen Füßen eine Schuhpause gönnen.

3. Beim Einlaufen der Schuhe Blasen verhindern

Komfortable und passgenaue Schuhe verursachen in der Regel keine Blasen. Doch passiert es trotzdem immer wieder, dass die neuen Schuhe beim Einlaufen unbequem werden und sich infolgedessen Blasen bilden. Sind bereits erste Wunden durch das Tragen der Schuhe entstanden, dann lassen Sie Ihre Füße erst einmal ein paar Tage in Ruhe, bevor Sie dieselben Schuhe wieder anziehen. Beim nächsten Mal versorgen Sie Ihre Füße mit Pflasterstreifen und setzen erst dann das Einlaufen fort.

Damit das Einlaufen des neuen Schuhwerks möglichst schmerzlos verläuft, tragen Sie die Schuhe anfangs nur zu Hause – immer für ein bis zwei Stunden. Das erste Tragen draußen sollte auch eher für kurze Zeit sein. Beim Gewöhnen der Füße an die Schuhe ist Geduld gefragt.

Manchmal lässt es sich noch vor dem Kauf erkennen, ob der Schuh Blasen verursachen könnte. Typische Druckstellen befinden sich an den kleinen Zehen, da diese manchmal etwas länger sind und an der Ferse. Achten Sie deswegen darauf, dass die Schuhe vorn nicht zu eng sind und der Ausschnitt nicht zu hart, wie das bei Herren-Business-Schuhen häufig der Fall ist. Sneaker und Laufschuhe könnten auch Blasen verursachen. Dann lautet die Lösung: Etwas lockerer schnüren.

4. Fuß- und Nagelpilz keine Chance geben

Wie schützt man sich vor Fußpilz? Fußpilz entsteht oft nicht von alleine, sondern wird übertragen – zum Beispiel beim Barfußgehen im Schwimmbad, in der Sauna oder der Turnhalle. Ob er sich überhaupt ausbreitet, hängt aber auch vom Immunsystem ab. Feuchtigkeit und Wärme bieten beste Voraussetzungen für das Angedeihen der Pilzerreger. Daher gilt: Schuhe pflegen außen wie innen! Die Schuhe sollten immer gut austrocknen können. Dafür einfach luftig stellen und eventuell antibakterielles Schuhspray verwenden. Um eine Ansteckung zu vermeiden, sollten Sie im Schwimmbad, Fitnessstudio etc. auch unter der Dusche geeignete Badesandalen tragen. Nichtsdestotrotz bleibt Regel Nr. 1 gegen Fußpilz einfach keine fremden Schuheanziehen und wenn, dann nur mit Strümpfen. Nicht zufällig stehen in Schuhläden Strümpfe zur Anprobe zur Verfügung.

Bei bereits bestehender Pilzerkrankung hilft es, in die Schuhe spezielles Antipilz-Spray hineinzusprühen. Den Vorgang kann man gerne noch ein oder zweimal wiederholen. Gleichzeitig sollten auch die Füße behandelt und auf saubere Socken geachtet werden. Bereits bei den ersten Anzeichen, wie Juckreiz, sollten Sie einen Hautarzt aufsuchen.


Fußgymnastik

5. Fußgymnastik machen

Machen Sie Ihre Füße fit für die Anforderungen des Alltags! Dafür müssen Sie sich nicht extra Zeit nehmen. Ein einfaches Fußtraining können Sie auch beim Sitzen im Büro, im Flugzeug oder zu Hause vor dem Fernseher machen. Eine kräftigere Muskulatur der Füße und keine Fußprobleme bzw. deutliche Linderung bestehender Beschwerden sind das Ergebnis.

Kreisende Bewegungen

Diese Übung wird im Sitzen ausgeführt. Heben Sie einen Fuß leicht an und führen Sie etwa 10 kreisende Bewegungen in die Richtung des Uhrzeigersinns und 10 dagegen aus. Danach wiederholen Sie die Übung mit dem anderen Fuß. Zum Schluss können Sie beide Füße gleichzeitig trainieren.

Greifbewegungen

Versuchen Sie kleinere Gegenstände, wie zum Beispiel einen Bleistift oder ein Handtuch, mit den Zehen der Füße vom Boden aufzuheben. Wenn Sie das bereits können, dann greifen Sie einen Stift mit den Zehen, während Sie mit dem anderen Fuß ein Blatt Papier halten. Nun versuchen Sie mit dem Stift, etwas auf dem Papier zu zeichnen, zum Beispiel eine geometrische Form.

Auf Zehenspitzen laufen

Wenn Sie zu Hause sind, gehen Sie immer mal wieder auf den Zehenspitzen. Dann senken Sie langsam die Füße wieder. Wiederholen Sie diese Übung sooft Sie wollen.

Fußgymnastik im Flugzeug

Bei Langstreckenflügen steigt bekanntlich die Thrombosegefahr. Doch dieser könnten Sie mit Fußgymnastik entgegenwirken – auch ohne die Aufmerksamkeit Ihrer Mitreisenden auf sich zu ziehen. Heben Sie Zehen und Fersen abwechselnd ab oder lassen Sie einfach die Zehen zappeln. Den Gesäßmuskel anspannen, hilft dagegen, um den Kreislauf in den Beinen wieder anzukurbeln.

Tipps für den Online-Kauf von Schuhen

Schuhe findet man heutzutage im Internet in einer großen Vielfalt, sodass man der Versuchung kaum widerstehen kann. Online-Shops verlocken mit einer Auswahl, die keine Wünsche offen lässt und bieten dazu einen exzellenten Service an. Ob Schuhe für Damen, Herren oder Kinder – im Internethandel werden alle fündig. Gesundes Laufen ist auch mit Schuhwerk aus dem Netz möglich. Vor allem wenn Sie Schuhe auf Rechnung bestellen, gehen Sie kein Risiko ein. Das Paar lässt sich in Ruhe zu Hause anprobieren und wenn es nicht gut passt, problemlos zurückschicken. Es gibt allerdings ein paar Besonderheiten, die Sie beachten sollten, damit Ihr Online-Schuhkauf von Erfolg gekrönt wird:

  • Auf Angaben des Anbieters achten: Oft sind Anmerkungen und Hinweise bezüglich der Größe und Passform des gewählten Schuhmodells vorhanden. Auch die Beschreibung des Materials könnte Aufschluss darüber geben, ob der Schuh zum Beispiel eher weich oder hart ist.
  • Kundenbewertungen lesen: Kundenbewertungen, soweit vorhanden, könnten sehr hilfreich sein, was zum Beispiel die Passform und die Verarbeitung angeht. Sollte die gleiche Aussage mehrmals vorkommen, dann ist sie höchstwahrscheinlich auch wahr.
  • Aus Fehlern lernen: Haben Sie bereits schlechte Erfahrungen mit den Schuhen einer bestimmten Marke gemacht? Dann versuchen Sie es nächstes Mal bei einem anderen Hersteller.
  • Auf Qualität setzen: Qualität hat in der Regel ihren Preis. Die Gesundheit Ihrer Füße ist dagegen unbezahlbar. Es lohnt sich, in Tragekomfort und Wohlbefinden zu investieren, daher wählen Sie immer das Modell, das Ihr Vertrauen gewinnt, auch wenn es nicht das Günstigste ist.